Wie bereits im Sauerteig erwähnt, versuche ich mich seit längerem an selbstgebackenem Baguette. Die Zutaten sind ja verhältnismäßig einfach: Mehl, Hefe, Wasser und Salz. Eigentlich sollte das ja nicht so schwer sein. Aber sonst wäre das Baguette in Frankreich ja auch nicht so extrem viel besser wie hier in Deutschland. Muss ja einen Grund geben. Nachdem ich also mit Ruhezeiten experimentiert hatte, bin ich letztens auf die Idee gekommen, den Teig einfach länger zu kneten. Das Ergenis war definitiv ein luftiges Baguette. Leider ist mir beim Gehen lassen das Baguette an der Oberfläche ein wenig trocken geworden, weshalb die Einkerbungen nicht ganz so schön aussehen.
Auch wenn es optisch nicht so schön geworden ist wie einige Vorgängermodelle, war es eines der ersten Baguettes, das mich nicht an Ciabatta sondern an Baguette erinnert hat.
Zutaten:
400g Mehl
1TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1/4L lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Die Zutaten 10 Minuten verkneten, bis der Teig geschmeidig sich locker von der Schüssel löst und man das Gefühl hat der Arm am Schultergelenk gleich mit. Oder man benutzt einfach eine Küchenmaschine, wenn man eine hat. Den Teig in der Schüssel an einem warmen Teig eine halbe Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich leicht verdoppelt haben. Danach den Teig in drei Teile teilen und zu Baguettes kneten. Ich leg die drei Baguettestangen dann immer auf ein Baguetteblech, so dass das Baguette von unten auch schön gebacken wird, ein normales Backblech tuts aber denk ich auch.
Unterstützt von meinem Kompetenzteam: Der Fruchtkuchenliebhaber, die Tortenspezialistin und der Rührkuchen/Pralinenexperte
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Samstag, 4. Oktober 2014
Sonntag, 21. September 2014
Sauerteig
In letzter Zeit habe ich immer wieder versucht Baguette selbst herzustellen. Meistens wurde es eher Ciabatta ähnlich, aber ich bleibe dran. Irgendwann kam ich dann schließlich auf die Idee, selber Brot backen zu wollen. Aber mit schönem Sauerteig. Gut, nach einigem googlen fand ich heraus, dass es angeblich total leicht sein soll, Sauerteig selbst herzustellen. Also gings gleich ans Werk.
Um den Sauerteig herzustellen habe ich mich erstmal an das Rezept hier gehalten.
Ich habe hier 100g Weizenmehl 1050 verwendet. Die zuerst genannten 100mL Wasser haben bei mir überhaupt nicht gelangt, das war alles andere als waffelteigartig vielmehr ein fester Matschhaufen. Also habe ich mehr Wasser hinzugegeben.Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Allerdings ist glaube ich meine Definition von Waffelteig ähnlich dünnflüssig als im Rezept, da sich nach den ersten 12 Stunden mein Mehl ziemlich abgesetzt hat. Aber dagegen sollte man ja rühren.
Am dritten Teig fing mein Teig dann wirklich unangenehm an zu riechen. Meine bessere Hälfte meinte es roch einfach nur sauer. Ich fand eher es roch - nun ja - nach Erbrochenem. Aber ich hab mich nochmals schlau gemacht und noch eine ganz schöne Seite dazu gefunden. Ok, also der Geruch war auch ok.
Allerdings ging dieser Geruch auch nach dem fünften Tag nicht weg. Er blieb.
Ok, was tun? Ist er verdorben? Ist das normal und ich nur empfindlich? Sollte ich ihn doch eher wegwerfen? Ich habe mich dazu entschlossen, einfach ein kleines Brötchen davon zu backen. Also 100g von den Unmengen (so kams mir zumindestens vor) genommen, mit 100g Roggenmehl 1150, 40mL Wasser und etwas Salz verknetet, eine Stunde ruhen lassen und anschließend gebacken.
Da weder meiner besseren Hälfte noch mir von dem Verzehr des Brötchens schlecht wurde, vielmehr das Brötchen sogar ziemlich lecker war, habe ich beschlossen den Rest des Sauerteigs nicht zu entsorgen, sondern 500g Sauerteig, 500g Roggenmehl 1150, 200mL Wasser, 1EL Salz und ein Tütchen Trockenhefe wie weiter unten auf der Seite beschrieben zu einem Brot zu kneten. Gut ich habe ihn beim Ruhen etwas vergessen, deshalb durfte das Brot dann erstmal noch 5 Stunden gehen, bevor ichs gebacken habe.
Das Brot an sich riecht auch leicht sauer, aber geschmacklich ist es doch ganz gut gelungen. Nächstes Mal nehme ich aber definitiv weniger Sauerteig. Ein Verhältnis 1:1 ist mir doch zu sauer. Könnte aber auch daran liegen, dass ich einen Weizensauerteig mit Roggenmehl gemischt habe. Das weiß ich noch nicht. Werd ich weiterhin ausprobieren.
Definitiv ein Vorteil von dem Sauerteigbrot ist aber, dass es auch nach einer Woche noch nicht trocken ist. Und es immer noch so schmeckt wie am ersten Tag.
Den restlichen Sauerteig habe ich in ein Glas gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Beim zweiten Mal füttern mit Roggenmehl fiel mir auf, dass der Geruch deutlich nachgelassen hat. Also entweder ich habe erfolgreich meinen Sauerteig umgebracht, Sauerteig aus Roggenmehl riecht nicht so unangenehm in meiner Nase oder mein Teig brauchte einfach mehr Zeit zum "entstinken"
Falls wer Erfahrungen mit Sauerteig hat, wäre ich über Tipps & Tricks sehr dankbar ;)
Um den Sauerteig herzustellen habe ich mich erstmal an das Rezept hier gehalten.
Ich habe hier 100g Weizenmehl 1050 verwendet. Die zuerst genannten 100mL Wasser haben bei mir überhaupt nicht gelangt, das war alles andere als waffelteigartig vielmehr ein fester Matschhaufen. Also habe ich mehr Wasser hinzugegeben.Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Allerdings ist glaube ich meine Definition von Waffelteig ähnlich dünnflüssig als im Rezept, da sich nach den ersten 12 Stunden mein Mehl ziemlich abgesetzt hat. Aber dagegen sollte man ja rühren.
Am dritten Teig fing mein Teig dann wirklich unangenehm an zu riechen. Meine bessere Hälfte meinte es roch einfach nur sauer. Ich fand eher es roch - nun ja - nach Erbrochenem. Aber ich hab mich nochmals schlau gemacht und noch eine ganz schöne Seite dazu gefunden. Ok, also der Geruch war auch ok.
Allerdings ging dieser Geruch auch nach dem fünften Tag nicht weg. Er blieb.
Ok, was tun? Ist er verdorben? Ist das normal und ich nur empfindlich? Sollte ich ihn doch eher wegwerfen? Ich habe mich dazu entschlossen, einfach ein kleines Brötchen davon zu backen. Also 100g von den Unmengen (so kams mir zumindestens vor) genommen, mit 100g Roggenmehl 1150, 40mL Wasser und etwas Salz verknetet, eine Stunde ruhen lassen und anschließend gebacken.
Da weder meiner besseren Hälfte noch mir von dem Verzehr des Brötchens schlecht wurde, vielmehr das Brötchen sogar ziemlich lecker war, habe ich beschlossen den Rest des Sauerteigs nicht zu entsorgen, sondern 500g Sauerteig, 500g Roggenmehl 1150, 200mL Wasser, 1EL Salz und ein Tütchen Trockenhefe wie weiter unten auf der Seite beschrieben zu einem Brot zu kneten. Gut ich habe ihn beim Ruhen etwas vergessen, deshalb durfte das Brot dann erstmal noch 5 Stunden gehen, bevor ichs gebacken habe.
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| Roggenbrot mit Sauerteig gebacken |
Das Brot an sich riecht auch leicht sauer, aber geschmacklich ist es doch ganz gut gelungen. Nächstes Mal nehme ich aber definitiv weniger Sauerteig. Ein Verhältnis 1:1 ist mir doch zu sauer. Könnte aber auch daran liegen, dass ich einen Weizensauerteig mit Roggenmehl gemischt habe. Das weiß ich noch nicht. Werd ich weiterhin ausprobieren.
Definitiv ein Vorteil von dem Sauerteigbrot ist aber, dass es auch nach einer Woche noch nicht trocken ist. Und es immer noch so schmeckt wie am ersten Tag.
Den restlichen Sauerteig habe ich in ein Glas gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Beim zweiten Mal füttern mit Roggenmehl fiel mir auf, dass der Geruch deutlich nachgelassen hat. Also entweder ich habe erfolgreich meinen Sauerteig umgebracht, Sauerteig aus Roggenmehl riecht nicht so unangenehm in meiner Nase oder mein Teig brauchte einfach mehr Zeit zum "entstinken"
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| Frisch gefütteter 10 Tage alter Sauerteig (2mal mit Roggenmehl 1150) |
Falls wer Erfahrungen mit Sauerteig hat, wäre ich über Tipps & Tricks sehr dankbar ;)
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