Mittwoch, 21. Januar 2015

Puderzuckerfondant - Fondant (ohne Gelatine)

Zu Weihnachten habe ich ein wunderschöner Buch zum Torten verzieren geschenkt bekommen. Nun brauchte ich natürlich auch Fondant. Da ich ein großer Fan vom Selbermachen bin, habe ich mich in den Weiten des Internets erstmal schlau gemacht, und habe auf chefkoch.de zunächst das Rezept für Fondant gefunden. Allerdings lasen sich die Kommentare eher nach einem Glücksverfahren, ob es klappte oder nicht. Daher habe ich weiter gesucht und bin auf dieses, sehr ähnliche Rezept schließlich gestoßen. Ich werde in den kommenden Blogs, verschiedene Varianten von Fondant ausprobieren. Hier also der Puderzuckerfondant:

Zutaten
35g Pflanzenfett (Kokosfett von Landkost)
320g gesiebter Puderzucker
1EL Wasser
1,5EL Zitronensaft

Zubereitung
Fett mit Wasser und Saft kurz aufkochen. Die Mischung in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und die Hälfte des Puderzuckers unterkneten lassen. Restlichen Puderzucker auf die Arbeitsplatte geben und die Butter-Zucker-Mischung daraufgeben. Alles solange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt und formbar ist. Luftdicht verschließen und einen Tag im Kühlschrank ruhen lassen.


Ich hab den Fondant hier im Bild zu sehen erst in Frischhaltefolie gewickelt und ihn anschließend zusätzlich noch in einen Gefrierbeutel verpackt. Bei der Herstellung hatte ich keinerlei Probleme. Eine kleine Geschmacksprobe nach der Fertigstellung ergab eine zu erwartende, sehr puderzuckrige Geschmacksnote.

Samstag, 17. Januar 2015

Bunter Kuchen

Für eine krative Darstellung eines mathematischen Sachverhalts habe ich gestern diesen bunten Kuchen gebacken ;) An sich ist es ein einfacher Rührkuchen, aber da es mein erster Kuchen mit Lebensmittelfarbe ist, hier mein kleiner Beitrag ;)

Zutaten:
5 Eier
300g Zucker
1EL Vanillezucker
1Päckchen Backpulver
380g Mehl
125mL Öl
175mL Fanta
Lebensmitelfarbe

Zubereitung:
Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und unter den Teig vermengen. Das Öl und die Fanta unterrühren. Den Teig in vier gleichgroße Teile aufteilen und einfärben. Zwei Löffel Teig der einen Farbe in die Mitte der Springform geben, in die Mitte dieses Klecks zwei Löffel einer anderen Farbe geben. So lange fortfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.



Den Kuchen bei 150°C für 40 Minuten backen.





Sonntag, 4. Januar 2015

Himbeerbuttercremetorte

Ich gebe zu, ich bin kein großer Fan von Buttercremetorten. Ich bereite sie wirklich gerne zu, aber essen darf sie doch jemand anderes. Zu Weihnachten habe ich von meinem Schatz ein total schönes Konditorenbuch geschenkt bekommen. Darin gabs dann unter anderem abgewandelte Buttercreme. Und, was mir sehr obskur vorkam, eine gelierte Fruchteinlage. Bisher habe ich in Sahnecreme o.ä. die Früchte direkt auf den Kuchen gegeben, aber nie eine Scheibe gelierte Fruchtmischung. Also dachte ich mir, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Zutaten:
Für den Biskuit:
6 Eier
150g Mehl
190g Zucker
1 Prise Salz

Für die Buttercreme:
200mL Himbeersaft
150mL Wasser
60g Zucker
30g Speisestärke
2 Eigelb
1 Prise Salz
250g Butter (zimmerwarm)

Für den Fruchtkern (Fruchteinlage):
300g aufgetaute TK-Himbeeren
60g Zucker
40mL Wasser
6 Blatt Gelatine

Zubereitung:
Für den Biskuit die Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelbe mit Zucker aufschlagen, anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben. Das gesiebte Mehl ebenfalls vorsichtig unterheben. Den Biskuit für 20 Minuten bei 180° backen. Gegen Ende der Backzeit bei Bedarf den Kuchen etwas mit Alufolie abdecken.
Für den Fruchtkern die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren mit dem Zucker und dem Wasser aufkochen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und zu den Himbeeren geben. Solange rühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Ich habe die Fruchtsauce nun in die gleiche Springform gegeben, in der ich zuvor meinen Biskuit gebacken hatte. Da der Fruchkern bei mir später beim Ablösen am Boden sehr geklebt hatte, würde ich empfehlen, die Form mit Frischhaltefolie oder Backpapier auszulegen. War zwar nicht weiter schlimm, allerdings kann man sich so Nerven sparen. Nun die Himbeermischung abkühlen und gelieren lassen (im Winter einfach nach draußen stellen).
Für die Buttercreme Flüssigkeit, Zucker, Speisestärke, Eigelbe und Salz in einem Topf unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Mischung kocht und fertig ist, wird sie dunkelrot und dickflüssig. Den Pudding nun ebenfalls abkühlen lassen. Sobald der Pudding zimmerwarm ist, zur aufgeschlagenen Butter nach und nach den Pudding geben.
Den Biskuit in 3 Böden schneiden. Um den ersten Boden einen Tortenring legen, sehr wenig Buttercreme darauf verstreichen, den Fruchtkern einfach darauflegen (keine Angst mit 6 Blatt Gelatine geht das Ding nicht kaputt) wieder etwas Buttercreme darauf verstreichen. Nun den zweiten Boden darauf legen und mit der Hälfte der restlichen Buttercreme bestreichen. Den dritten Boden darauflegen und die Decke ebenfalls mit Buttercreme versiegeln. Die Torte kurz kühl stellen (15 Min), dann den Tortenring entfernen und den Rand noch mit Buttercreme ummanteln.



Ich glaube, das nächste mal probiere ich die Fruchteinlage mit nur 5 Blatt Gelatine. Aber meine Familie und ich fanden sie sehr lecker. Und vor allem nicht so mastig wie übliche Buttercremetorten.

Montag, 29. Dezember 2014

Apfeltaschen

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde manchmal Dinge in meinem Kühlschrank. Gestern zum Beispiel eine Blätterteigrolle. Gut, die musste dringend weg. Also habe ich Apfeltaschen gebacken.

Zutaten:
4 Blätterteig-Quadrate (ca. 25cmx25cm)
5 Äpfel
110g braunen Zucker
1El Zitronensaft
1 Schluck Wasser
(Rum-)Rosinen
Zimt

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.  In einen Topf mit Zucker, Zitronensaft und Wasser geben und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast komplett verdampft ist. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Zimt und Rosinen nach Geschmack dazu geben. Alles gut miteinander vermischen und auf den Blätterteigquadraten verteilen. Diese nun zu Dreiecken zusammenklappen, mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken, oder noch besser: die Ränder etwas mit Wasser anfeuchten und aneinanderdrücken. Im Ofen bei 170° für 20 Minuten backen.


Der Blätterteig meiner Taschen sind beim Zusammenklappen ein wenig aufgerissen. Ich weiß allerdings nicht, ob das daran lag, dass vielleicht zuviel Flüssigkeit noch in der Füllung war und der Teig einfach durchgeweicht ist. Geschmeckt haben sie meinem Mann und mir auf jeden Fall.

Samstag, 27. Dezember 2014

Himbeer-Cantuccini-Dessert

Für den zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich für den Besuch meiner Eltern diese Idee für einen Nachtisch gehabt, in Anlehnung eines Dessert-Rezepts von einem guten Freund von uns.

Zutaten
250g Quark
250g Mascarpone
200g Sahne
3EL Zucker
ca. 200g TK-Himbeeren (nicht aufgetaut)
ca. 150g Cantuccini

Zubereitung
Den Quark mit Zucker und Mascarpone verrühren. Die steifgeschlagene Sahne unterheben. Die Cantuccini in einem Beutel mit einem Kochtopf oder Nudelholz zerkleinern. In Gläser oder einer Glasschüssel mit einer Schicht Cantuccini beginnen. Darauf eine nicht-aufgetauten TK-Himbeeren verteilen. Mit einer Schicht Creme die Himbeeren bedecken. Wieder eine Schicht Cantuccini auf der Creme verteilen. So fort fahren bis die Creme aufgebraucht ist. Das Dessert mindestens 6 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen, damit die Himbeeren auch auftauen können.

Die Menge an Cantuccini und Himbeeren ist natürlich je nach Geschmack variabel.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Ein Weihnachtstraum

Nachdem ich am vorgestern Dominosteine bzw. eher Dominoriegel für meinen Vater gebacken habe und darin etwas Lebkuchengewürz verwendet hatte, kam ich auf die Idee, Pralinen mit Lebkuchengewürz und Mandel-Aprikosen-Likör auszuprobieren. Die wurden dann auch gleich an Heilig Abend hergestellt. Auf den Namen kam ich daher aus gegebenem Anlass.

Zutaten
Für die Ganache:
150 g Zartbitterschokolade
200 mL Sahne
2 EL Zucker
1/2 EL Kayouski (Aprikosen-Mandel-Likör)
1/2 TL Lebkuchengewürz

Für die Pralinen
ca. 35 Zartbitterhohlkörper
ca. 500g Zartbitterkuvertüre (temperiert)

Zubereitung:
Die Sahne mit dem Zucker aufkochen, anschließend die Schokolade darin schmelzen und gut verrühren. Den Alkohol und das Gewürz einrühren. Die Masse abkühlen lassen und in die Hohlkörper spritzen. Mit geschmolzener Kuvertüre überziehen.


Dienstag, 23. Dezember 2014

Hefeschnecken

Ich liebe Rosinen- bzw Zimtschnecken. Also hier nun ein Rezept für Hefeschnecken, einmal mit Marzipan und Rosinen, und einmal mit Zucker und Zimt.

Zutaten:
Für den Hefeteig
600g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
350mL Milch
100g Zucker
100g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Für Zimtschnecken:
150g Butter
Zucker (variabel nach Geschmack)
Zimt (variabel nach Geschmack)

Für Marzipan-Rosinenschnecken:
100g Marzipan (variabel nach Geschmack)
(Rum-)Rosinen (variabel nach Geschmack)

Für die Glasur:
Puderzucker
Wasser

Zubereitung:
Für den Hefeteig alle Zutaten schön verkneten und zugedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen -für die ungeduldigen reicht auch ein warmer Ort, bis sich das Volumen des Hefeteigs verdoppelt hat.
Den Teig schön rechteckig ausrollen.
Für die Zimtschnecken die Butter schmelzen und den Teig mit dieser bestreichen. Zimt und Zucker nach Belieben auf den Teig geben. Ich nehme dafür meistens soviel Zimt, dass der Teig schön braun gepudert ist und ca. 4 gehäufte EL Zucker. Ist aber nach Belieben variabel. Anschließend den Teig aufrollen und in ca. 2cm breite Schnecken schneiden.
Für die Rosinenschnecken das Marzipan in Stückchen zupfen und auf dem Teig verteilen, die (Rum-)Rosinen auf dem Teig verteilen. Anschließend den Teig aufrollen und in ca. 2cm breite Schnecken schneiden. Wenn mir jetzt nicht genug Rosinen in den Schnecken sind, steck ich immer noch welche in die fertig geschnittenen Schnecken.
Bei 200°C die Schnecken ca. 12 Minuten backen bis sie eine schöne Farbe haben. Nach dem Backen bzw. Abkühlen mit Zuckerglasur bestreichen.